Finanzierung



Der Start des TELEBUS wurde ermöglicht dank zinsfreien Darlehen sowie durch die Mitgliederbeiträge. Die Geldauftreibung zeigte sich aufwendig. In den ersten beiden Jahren war eine Firma Hauptsponsor; während eines halben Jahres trat auch ein Lokalradio als Nebensponsor auf.
Im Verlaufe des Jahres 1994 offerierte der Verein Telebus dem Gemeinderat die Übernahme der Quartierverbindungen ab 20 Uhr anstelle des stündlich verkehrenden Quartierbusses. Der Gemeinderat konnte sich nicht durchringen, unser Angebot anzunehmen.  Dafür offerierte er dem Verein eine finanzielle Unterstützung. Aus politischen Gründen wollte der Gemeinderat diesen Entscheid jedoch dem Einwohnerrat überlassen. Im Rahmen der Behandlung dieses Geschäftes schlugen sieben Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission mit einer Motion dem Einwohnerrat vor, den Betrieb des Telebusses (vorläufig) bis Ende 1994 mit monatlich 3000 Franken mitzufinanzieren. Der Einwohnerrat unterstützte dieses Anliegen dann mit 16:10 Stimmen.
Die neben den ursprünglichen Betriebskosten von 55'000 Franken anfallenden Ausgaben wie Administration, Kommunikation/Information (Prospektdruck zum Beispiel) wurden durch den Verein gedeckt. Vor allem
im Startjahr 1994 waren diese Kosten hoch.


Wegfall Gemeindeunterstützung

Ab 1995 gab‘s keine finanzielle Unterstützung mehr durch die Gemeinde. Damit war der Verein Telebus gezwungen, andere Betriebs- und Finanzierungs­konzepte zu suchen (siehe unter Geschichte). Mitte Juni 1995 mussten die Billett-Preise erhöht werden, und zwischen September und Dezember musste der Betrieb einem lokalen Taxi-Unternehmer abgetreten werden. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, dass den Verein Telebus aus den ersten beiden Betriebsjahren noch Betriebsschulden und Darlehen belasteten.


TELEBUS: ab 1996 kostendeckend!

Dank den drastisch gesenkten Personalkosten kann der Verein seit anfangs 1996 einen öffentlichen Verkehr anbieten, der hundertprozentig kostendeckend fährt. Die grössten "Brocken" an Ausgaben sind:

  • Fahrzeugkosten (Kilometerentschädigung und Stundenansatz)  an die Mobility-CarSharing.
  • Abschreibungen auf Natel und Fahrtenschreiber
  • Ausbildungskosten für die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer

Januar 1998: Darlehen zurückbezahlt

Dank den ehrenamtlichen Fahrerinnnen und Fahrern konnte der Verein im Januar 1998 stolz  vermelden: „Wir sind schuldenfrei!“ - Die guten Aussichten ermöglichten es dem Verein nun, seinem Personal eine Anerkennung in materieller Form zu leisten und zielgerichtete Fahrpreis-Ermässigungen vorzunehmen, so zum Beispiel für Jugendliche oder Passepartout- und GA-Besitzende.


 


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